Stadttheater und Neuhaussäle, 1804 von Emanuel d’Herigoyen, nach Brand von 1849 unter der Leitung von Carl Viktor Keim 1851/52 erneuert, großer Gebäudekomplex, Schauseite zum Bismarckplatz mit Giebel-Mittelrisalit und seitlichen Altanen. Das Stadttheater mit den Neuhaussälen trennt den Bismarckplatz vom Arnulfsplatz, indem es sich wie ein Riegel in die ehemals zusammengehörige Platzanlage schiebt. Die Vierflügelanlage, die Teile des alten Zeughauses einbezieht, richtet ihre Schaufassade gegen den Bismarckplatz und korrespondiert mit der klassizistischen Fassade der ehem. Französischen Gesandtschaft. Mit Theater, Konzertsaal, Klubräumen und Café ist der Bau ein frühes Beispiel eines klassizistischen Gesellschaftshauses, das aus der im 18. Jahrhundert entwickelten Grunddisposition von Theaterraum auf der einen und den Redoutensäulen auf der anderen Seite erwuchs. Bereits 1849 durch eine Brandkatastrophe völlig zerstört, erfolgte 1851/52 durch Carl Victor Keim (1799-1876) der Wiederaufbau nach den alten Plänen, aber mit einigen Veränderungen, die vor allem den Eingangsbereich und die Umorientierung von Bühne und Auditorium betrafen. Gesamtsanierung 1999-2001
28. Bayerischen Theatertage
Vom 18. Juni bis 4. Juli 2010 wurden 46 Produktionen, darunter nicht weniger als 13 Ur- und Erstaufführungen, vorgeführt:



