3D in Regensburg

3D Modelle, Architekturvisualisierungen, Konstruktionen in 2D/3D, Animationen

framefusion On Juli - 23 - 2010

Säulen und Architektur-Reststücke des Vorgängerbaus von 1539.
Das Gebäude von 1539 wurde 1913 durch den heutigen Bau des Architekten Albert Reiß ersetzt.
Durch seine platzbildprägende Stellung an der Ecke zwischen Neupfarrplatz und Residenzstraße kommt ihm eine wichtige städtebauliche Funktion zu.
Der Vorgängerbau beherbergte die Thurn und Taxissche Briefpost.

Wiki:
Echhaus am Neupfarrplatz
Neupfarrplatz

Im Mittelalter befand sich an der Stelle des Platzes das Regensburger Judenviertel. Seit 981 n. Chr. gibt es Belege einer jüdischen Gemeinde in Regensburg. Man geht heute von 39 Häusern aus, darunter einige öffentliche Gebäude, wie etwa die Synagoge. Die Judengemeinde hatte eine eigene Verwaltung, ein Siegel und eigene Richter. Die Spannungen zwischen den Juden und den teilweise bei ihnen tief verschuldeten Bürgern wuchsen im 15. und 16. Jahrhundert. Vor allem der Regensburger Domprediger Balthasar Hubmaier stachelte die Stimmung gegen die Juden an. Als Kaiser Maximilian I., der Schutzherr der Juden, starb, beschloss der Rat der Stadt 1519 die Vertreibung der Juden (damals ca. 500 Bürger) und den Abbruch der Synagoge und der übrigen Gebäude des Viertels.

Auf der Südseite des Platzes befindet sich das ehemalige Palais Löschenkohl (Neupfarrplatz 14), das der Regensburger Bankier Hieronymus Löschenkohl 1733 nach Plänen von Johann Michael Prunner im Rokoko-Stil errichten ließ.
Nach dem Konkurs des Geschäfts 1743 war hier bis 1806 die kursächsische Gesandtschaft beim Immerwährenden Reichstag untergebracht, später ein Kaufhaus und ein Kino. Heute befindet sich hier die Niederlassung der Dresdner Bank.

Die Fassade der sogenannten Hauptwache, 1818 nach Plänen von Emanuel Herigoyen errichtet, wurde in das Kaufhaus integriert. In den 90er Jahren wurde der Platz verkehrsberuhigt und umgestaltet.

Der Platz war das Geschäftszentrum der Stadt.

Zahlreiche historische Ereignisse fanden hier statt.
1796 ereignete sich hier eine Soldatenrevolte, die sich zu einem allgemeinen Bürgeraufstand auszuweiten drohte.
1919 wurde hier die Räterepublik ausgerufen,
1933 war der Platz Schauplatz der Bücherverbrennung und in den Jahren 1942/43 formierte sich hier eine politisch breite Widerstandsgruppe, die von den Nationalsozialisten aber zerschlagen wurde.

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